Babyzimmer liebevoll einrichten

Wenn sich Nachwuchs ankündigt, stehen einige Veränderungen ins Haus. So auch im Kinderzimmer, das spätestens während der Schwangerschaft geplant, gestaltet und eingerichtet werden sollte. Je früher Sie damit beginnen, umso mehr Zeit bleibt, kreative Einrichtungsideen zu sammeln. Leiner zeigt Ihnen, welche Elemente in einem neuen Babyzimmer nicht fehlen sollten und wie Sie dieses liebevoll und individuell einrichten können. 

Unser geschultes Fachpersonal vor Ort berät Sie gerne in einem persönlichen Gespräch und hilft Ihnen bei der Auswahl der richtigen Babyzimmermöbel.

Wandgestaltung im Babyzimmer

Bei der Wand- und Deckengestaltung des Babyzimmers können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen: Mit pastelligen Wandfarben, Tapeten oder einfach anzubringenden Wandstickern verwandeln Sie einen kahlen Raum in ein gemütliches Babyzimmer. Neben den Wänden können Sie auch die Decke kreativ gestalten, zum Beispiel mit Wolkenmotiven oder fluoriszierenden Aufklebern in Stern- oder Mondform, die im Dunkeln sanft leuchten. Schaffen Sie eine kindgerechte Atmosphäre mit hellen Farben und bunten Akzenten - damit sich Ihr Kind vom ersten Tag Zuhause wohlfühlt!

TIPP: Wenn Sie Wandfarbe einsetzen, achte Sie auf die Inhaltsstoffe! Ihr Leiner Wohnberater hilft Ihnen gerne, die passende Farbe zu finden!

Babymöbel – Grundausstattung für das Babyzimmer

In den ersten Lebensmonaten braucht Ihr Baby noch nicht allzu viele Möbel. Dennoch ist eine Grundausstattung mit den wichtigsten Babymöbeln notwendig:

Babybett und Babymatratze

Wickelkommode

Hochstuhl

Spiel- und Krabbeldecke

evtl. Laufgitter oder Lauflernwagen

Kasten oder Kommode

Babybett und Babymatratze

Im Babyzimmer spielt das Bett und die Matratze eine wesenltiche Rolle, da Ihr Kind in den ersten Monaten dort die meiste Zeit verbringt. Die ersten Wochen und Monate nach der Geburt schläft das Baby meist im Elternschlafzimmer, um ihm die Nähe zu geben, die es braucht. Dafür eignet sich ein Beistellbett, das man am Elternbett anbringen kann. So sind Baby und Eltern nah genug bei einander und haben trotzdem ausreichend Platz zum Schlafen. Manche Gitterbetten lassen sich auch als Beistellbetten umfunktionieren - damit bleiben Sie flexibel und können den Schlafplatz Ihres Kindes jederzeit ändern.

Besonders praktisch sind Gitterbetten, die höhenverstellbar sind. So wird das Herausheben und Hineinlegen Ihres Babys erleichtert und Sie können das Babybett möglichst lange nutzen. Die Standardmaßen für Babybetten sind 60 x 120cm oder 70 x 140cm.

Beistellbetten für das Boxspringbett

Neben den klassischen Beistellbetten sind auch Gitterbetten für das Boxspringbett erhältlich. Die Marke "Babybay" der Firma Tobi ermöglicht Ihrem Kind einen erholsamen Schlaf direkt neben den Eltern. Dabei können Sie sich Ihr ganz individuelles Babybay zusammenstellen. Mit der stufenlos höhenverstellbaren Liegefläche und der leichten Handhabung (sichere und werkzeugslose Befestigung) ist das kein Problem. Zusätzlich wird für das Babybett natürliches Buchenholz verwendet, wodurch ein gesunder Schlaf garantiert wird.
Babybays sind vom TÜV zertifiziert, schadstofffrei und als "Bestes Produkt 2017" von Plus x Award ausgezeichnet.

Tipps zum Gitterbett

  • Keine Gegenstände (Stofftiere, Tücher, Windeln,...) im Babybett
     
  • Vermeiden Sie Kopfkissen und verwenden Sie eine schwer entflammbare Decke, die im Gewicht leicht ist
     
  • Vorhängen mit Kordeln oder Schnüren sollten sich aufgrund der Strangulierungsgefahr nicht in der Nähe des Gitterbettes befinden
     
  • Achten Sie auf hohe und stabile Schutzgitter, um ein Herausfallen zu verhindern 
     
  • Keine Regale direkt über dem Gitterbett befestigen
     
  • Mit einem Babyphon können Sie Ihr Baby im Schlaf überwachen. Achten Sie beim Kauf auf eine Mindestreichweite von 300m, damit Sie sich auch weiter weg vom Babyzimmer entfernen können, ohne dabei die Verbindung zu trennen.

Die Babymatratze

Die Matratze für das Babybett ist wichtig für einen ruhigen Schlaf. Achten Sie bei der Auswahl der Babymatratze besonders auf folgende Punkte:

  • Keine Schadstoffe in der Matratze
    Erkundigen Sie sich vor dem Kauf vor möglichen Schadstoffen, die in der Matratze oder im Bezug enthalten sein könnten. Einige Hersteller wie zum Beispiel Träumeland bieten beispielsweise schadstofffreie Matratzenbezüge an. 
     
  • Atmungsaktive Babymatratze
    Schaumstoffmatratzen sollten ausreichend Luftkanäle besitzen, damit Ihr Baby genügend Luft bekommt, wenn es sich beim Schlafen auf den Bauch dreht. Außerdem wird durch atmungsaktive Matratzen unangenehmer Wärmestau vermieden.
     
  • Gute Stützfähigkeit
    Babymatratzen sollten weder zu hart noch zu weich sein. Die Matratze sollte ausreichend stützen und gleichzeitig elastisch sein, um die noch wachsende Wirbelsäule im Schlaf zu entlasten. Der Matratzenkern besteht daher meist aus Kunststoff, der einerseits elastisch auf das Körpergewicht reagiert und andererseits kleine Körper ausreichend stützt.
     
  • Waschbarer Matratzenbezug
    Der Matratzenüberzug sollte abnehmbar und bei mindestens 60°C waschbar sein. Damit können Sie die meisten Keime entfernen, die sich durch Schweiß, Speichel und Urin ansammeln.
     
  • Stabile Trittkante
    Eine stabile Trittkante an den Außenrändern einer Babymatratze ist wichtig, damit Hände und Füße nicht zwischen Matratzenkante und dem Rand des Babybetts eingeklemmt werden können. Besonders wenn die Kleinkinder im Bett zu stehen und zu springen beginnen, ist eine ausreichend stabile Matratzenkante notwendig.

Zertifizierte Handelsprodukte, die diese Qualitätspunkte beinhalten, finden Sie in jedem Fachhandel. Im Fachhandel können Sie auch bestimmte Modelle oder gewünschte Marken erhalten. Zusätzlich können Sie die Waren direkt vor Ort begutachten, testen und mit nach Hause nehmen. All diese Vorteile bietet Ihnen Leiner als Fachhandel.

Wickelkommode

In den ersten zwei bis drei Lebensjahren gehört das Wickeln zum täglichen Ablauf mit Ihrem Kind dazu. Damit das Wickeln möglichst komfortabel für Baby und Eltern ist, sollte ausreichend Platz auf der Wickelkommode vorhanden sein. Bedenken Sie dabei, dass auch ein dreijähriges Kind noch auf der Auflage liegen können sollte. Erhöhungen zu beiden Seiten der Kommode sorgen für die notwendige Sicherheit, wenn sich Ihr Kleinkind herumdrehen sollte. Achten Sie dabei, dass die Wickelauflage abwaschbar und abziehbar ist. Wickelaufsätze sind oft auch abnehmbar – so können Sie die Wickelkommode im Kinderzimmer als normale Kommode weiter verwenden.

Hochstuhl

Sobald Ihr Kind groß genug ist, um selbstständig sitzen zu können, wird es Zeit für einen Hochstuhl. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und Materialien:

  • Treppenhochstuhl
    Der Treppenhochstuhl wächst mit Ihrem Kind mit. Dank der verstellbaren Sitzfläche kann dieser Hochstuhl über eine längere Zeit verwendet werden. Der Treppenhochstuhl kann sogar mit einem Aufsatz für Neugeborene von Anfang an genutzt werden.
     
  • Kombi-Hochstuhl
    Kombi-Hochstühle werden aus mehreren Elementen zusammengesetzt. Damit verwandelt sich ein Hochstuhl im Handumdrehen in einen Kindertisch und dazu passendem Kindersessel.
     
  • Mehrzweckhochstühle
    Die Mehrzweckhochstühle bestehen meist aus Kunststoff und können nicht nur als Kindersitz am Tisch sondern auch als Babyschale genutzt werden. Die Rückenlehne lässt sich dabei in verschiedene Sitz- und Liegepositionen verstellen, wobei ein Mehrpunkt-Sicherheitsgurt für die nötige Sicherheit Ihres Babys sorgt.

Ordnung im Babyzimmer

Auch wenn die Babykleidung zu Beginn noch überschaubar ist, kommen mit der Zeit immer mehr Utensilien wie Bettwäsche, Kinderspielzeug, Winter- und Sommerbekleidung, Faschingskostüme, Kinderbademantel usw. hinzu. Der Platz in der Wickelkommode kann schneller als erwartet zu wenig werden und eine zweite Kommode oder ein Kasten wird notwendig. Um später Stress zu vermeiden, empfiehlt sich daher, schon bei der Ersteinrichtung des Babyzimmers auf zusätzlichen Stauraum zu achten. Dabei gibt es viele Möglichkeiten: von einer einfachen Kommode, über den zum restlichen Mobiliar passenden Kinderzimmerschrank bis hin zu einem größeren Kasten, den Ihr Kind auch noch als Teenager nutzen kann.

Auch offene Regale mit bunten Aufbewahrungsboxen eigenen sich, um Ordnung im Babyzimmer zu halten. Vor allem wenn Kinder groß genug sind, um selbst beim Anziehen mitzuhelfen, erleichtern offene Regale mit gekennzeichneten Boxen die Selbstständigkeit Ihres Kindes.


TIPP: Kaufen Sie mehrere bunte Aufbewahrungsboxen und kleben Sie Bilder von Socken, T-Shirts, Hosen, usw. jeweils auf eine Box. So weiß Ihr Kind, wo es welche Bekleidungsstücke findet und kann so schneller lernen, sich selbst anzuziehen!