Gelschaummatratzen

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Wasserbetten 2.0

Erinnern Sie sich noch an die in den 60er Jahren populären Wasserbetten? Diese vermittelten ein Gefühl des schwerelosen Schlafens, waren aber mit großen Instandhaltungskosten verbunden. Ihr pflegeleichter Nachfolger: die Gelschaummatratze. Diese weist ähnliche Liegeeigenschaften auf, bietet zusätzlich ausreichend Stützkraft und hat eine hohe Anpassungsfähigkeit.

Entdecken Sie die Vorteile der Gelschaummatratze.

Ruhen auch Sie bald auf Gelschaum?

Gelschaummatratzen gehören zu den Innovationen am Matratzenmarkt. Sie werden aufgrund ihrer Liegeeigenschaften oft als Weiterentwicklung von Wasserbetten bezeichnet, verbinden zudem die Vorteile von Kaltschaum- und Viscoschaummatratzen

Denn der temperaturunabhängige Gelschaum passt sich je nach ausgeübtem Druck ideal an Ihren Körper an. Gleichzeitig bietet die Gelschaummatratze ausreichend Stützkraft, sodass Ihre Wirbelsäule optimal entlastet wird. Daher eignet sich die Matratze aus Gelschaum nicht nur für Rücken- und Seitenschläfer, sondern besonders für Personen mit starken Rückenschmerzen.

Welche Vor- und Nachteile Gelschaummatratzen haben und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie in unserem Gelschaummatratzen-Guide. Wollen Sie auch einen genaueren Blick auf andere Matratzenarten werfen, wird Sie unsere umfassende Matratzen-Beratung bei Ihrer Entscheidung unterstützen.

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Was ist Gelschaum?

Auf aufgeschäumtem Gel schlafen? Obwohl dieser Matratzeninhalt nicht unbedingt bequem klingt, überzeugen Gelschaummatratzen durch ihre ausgezeichnete Anpassungsfähigkeit und ihr weiches Liegegefühl. Oft werden die Matratzen aus Gelschaum auch mit Wasserbetten verglichen, wobei ihre Eigenschaften eher eine vorteilhafte Kombination aus Kaltschaum- und Viscoschaummatratze darstellen. Denn ist die Kaltschaummatratze etwas zu hart, die Viscoschaummatratze allerdings zu weich und nachgiebig, dann ist die Matratze aus aufgeschäumtem Gel genau richtig.

Gelschaummatratzen: Ein Blick ins Innere

Keine Sorge, Gelschaummatratzen bestehen nicht ausschließlich aus aufgeschäumten Gel. Dieses alleine würde nicht genug Stützkraft bieten. Daher liegt unter der 2-8 cm hohen Gelschaumplatte ein Schaum-Unterbau, der meist aus Kaltschaum oder einer Federkernschicht besteht. Dieser stützende Kern sorgt für ausreichend Gegendruck, sodass Ihre Wirbelsäule auch während Ihres Schlafs ideal gelagert wird. Die Gelschaumschicht hingegen passt sich an Ihre Körperkonturen an und erlaubt ein oberflächliches Einsinken in die Matratze. Über der Schicht aus Gelschaum befinden sich noch ein Schutzvlies sowie ein Bezug aus Baumwolle, der Ihre Matratze umhüllt. So bleibt das Innere vor Schmutz und Staub geschützt und auch Milben nisten sich nicht in das resistente Material aus Gelschaum ein.

Gel oder Gelschaum?

Beim Kauf einer Gelschaummatratze ist diese nicht mit der Gelmatratze zu verwechseln. Denn Gelmatratzen bestehen aus zähflüssigem Gel und sind den Liegeeigenschaften eines Wasserbettes daher noch ähnlicher. Zudem zeichnet sich das Material der Gelmatratze durch eine geringere Stützkraft aus und ist mit erhöhtem Instandhaltungsaufwand verbunden. Soll Ihr Bett auch bei kalten Temperaturen kuschelig warm sein, muss das Gel für ein ideales Schlafklima erhitzt werden. Im Sommer hingegen wird das Gel als angenehm kühlend empfunden.

Gelschaummatratzen: die Vorteile im Überblick

  • Partner für die Ewigkeit … oder zumindest für eine lange Zeit, denn Gelschaummatratzen sind grundsätzlich sehr langlebig. Obwohl zu Beginn eine höhere Investition notwendig ist, überzeugen die Matratzen aus Gelschaum langfristig durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Pflegen Sie Ihre Matratze sorgfältig, ist diese auch nach 10 Jahren noch formstabil.
  • Hohe Punktelastizität: Neben ihrer nachhaltigen Formhaltung bieten Gelschaummatratzen eine punktgenaue Druckentlastung und ein weiches Liegegefühl. Trotz des oberflächlichen Einsinkens in die Matratze bleiben keine Mulden zurück, da der Gelschaum dank seiner hohen Rückstellkraft schnell wieder in seine Ausgangsposition zurückfindet.
  • Ideales Schlafklima: Ob Frostbeule oder hitziger Schläfer Gelschaummatratzen weisen eine offenporige Struktur auf und erlauben eine gute Luftzirkulation. Dadurch sind sie sehr atmungsaktiv und regulieren die Feuchtigkeitsabfuhr. In anderen Worten werden die Matratzen aus Gelschaum als temperaturneutral bezeichnet, denn im Schlaf wird Ihnen nie zu heiß oder zu kalt sein. Gleichzeitig hängt die Elastizität der Matratze auch nicht von der Raumtemperatur ab.

Gelschaum: das sind die Nachteile

  • Sie sind Bauchschläfer? Dann ist die Gelschaummatratze nicht die richtige Wahl für Sie. Denn aufgrund ihrer weichen Liegeeigenschaften und der geringen Stützkraft der Gelschaumplatte sinkt der Körper für Bauchschläfer zu tief in die Matratze ein. Dadurch würde Ihre Wirbelsäule während der Nacht durchhängen und Sie am Morgen mit Rückenschmerzen aufwachen.
  • Haben Sie vor öfter umzuziehen? Dann wird Ihnen die Gelschaummatratze wohl in den Weg kommen. Diese zeichnet sich durch ein sehr hohes Eigengewicht aus, wodurch sich der Transport der Matratze schwierig gestalten wird. Denn nicht nur die Gelschaumschicht muss übersiedelt werden, sondern auch der darunterliegende schwere Federkern.

Gelschaummatratzen – zu wem passen sie?

  • Allergiker: Die Matratzen aus Gelschaum sind resistent gegen die Einnistung von Hausmilben und Bakterien und lassen auch Staub und Schmutz nicht in ihr Inneres.
  • Seiten- und Rückenschläfer: In Rücken- und Seitenlage können der schwere Becken- und Schulterbereich ideal in die Matratze einsinken, da sich diese der eigenen Körperform anpasst. Da gleichzeitig genug Stützkraft geboten wird, wird die Wirbelsäule in einer ergonomisch optimalen Position gelagert.
  • Unruhige Schläfer: Im Gegensatz zu Viscoschaummatratzen weist der Gelschaum eine hohe Rückstellkraft auf. Dadurch können Sie sich im Schlaf noch so viel bewegen, Ihre Gelschaummatratze findet schnell wieder in ihre Ausgangsposition zurück, sodass Sie nicht von Schlafmulden gestört werden.
  • Personen, die leicht Schwitzen: Aufgrund der idealen Luftzirkulation von Gelschaummatratzen wird Feuchtigkeit schnell abtransportiert und es kann zu keinem Hitzestau kommen.
  • Personen, die starke Rückenschmerzen haben: Gelschaummatratzen haben eine druckentlastende Wirkung, da sie eine hohe Punktelastizität aufweisen. Dadurch wird Ihre Wirbelsäule ergonomisch gelagert und ein schmerzfreies Schlafen unterstützt.

Qualitätscheck vor dem Kauf

Wollen Sie eine qualitativ hochwertige Gelschaummatratze kaufen, die Sie möglichste lange begleiten wird, sollten Sie auf zwei wesentliche Faktoren achten.

  • Raumgewicht der Matratze: Diese Einheit gibt an, wie schwer das Material pro Kubikmeter ist. Je höher das Raumgewicht ist, desto hochwertiger und langlebiger die Matratze. Gelschaummatratzen haben zwei Raumgewichte auf die Sie achten müssen. Einerseits das Gewicht der Gelschaumschicht andererseits das des darunterliegenden Schaumkerns. Idealerweise sollten Sie Werte von ca. 85 kg/m3 und 45 kg/m3 anstreben. Wichtig ist, dass nicht nur der Wert des Gelschaums, sondern auch des Matratzenkerns hoch ist.
  • Höhe der Polsterung: Beachten Sie auch die Polsterung Ihrer Gelschaummatratze. Je höher diese ist, desto tiefer sinken Sie in die Matratze ein. Stellen Sie vor dem Kauf sicher, dass die Gesamthöhe der Matratze mindestens 15 cm beträgt.

Die perfekte Matratze für Ihre Bedürfnisse

Auf welcher Matratze Sie sich wohlfühlen, finden Sie letztendlich am besten heraus, indem Sie Probe liegen. Kommen Sie gerne in eine unserer Leiner Filialen und testen Sie unser großes Sortiment an Matratzen. Hier finden Sie Ihre nächste Leiner Filiale.

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