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Latexmatratzen

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Erste Klasse für Ihr Schlafzimmer

Sie legen Wert auf erstklassigen Liegekomfort und ein besonderes Maß an Hygiene? Sie sind Allergiker oder haben Rückenprobleme? Dann sollten Sie die Anschaffung einer Latexmatratze in Erwägung ziehen.

Entdecken Sie unsere hochwertigen Latexmatratzen und finden Sie Ihren neuen Liebling.

Geheimtipp gegen Allergie & Rückenschmerzen

Latexmatratzen gehören zu den weniger bekannten Matratzenarten, ihre Vorteile sind allerdings umfassend. Langlebigkeit und Hygiene sowie gute Stützeigenschaften und hohe Punktelastizität zeichnen diese Matratzen aus. Das macht sie besonders beliebt bei Allergikern und Menschen mit Rückenproblemen
 

Doch sie sind nicht die Einzigen: Latexmatratzen eignen sich für eine Vielzahl an Schläfern. Wesentlich ist das verarbeitete Material: Hier unterscheidet man zwischen natürlichem und synthetischem Latex. Die natürliche Variante wird aus Naturkautschuk hergestellt, die synthetische aus Erdöl. Oft werden auch beide Latexarten in einer Matratze verarbeitet. Welche Eigenschaften die unterschiedlichen Latexarten haben und was Sie beim Kauf beachten sollten, erfahren Sie in unserem Latexmatratzen-Guide weiter unten.

In unserer umfassenden Matratzen-Beratung finden Sie die verschiedenen Matratzen-Typen in der Übersicht.

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Was ist eine Latexmatratze?

Latexmatratzen werden aus aufgeschäumten Kautschuk hergestellt. Dieser kann sowohl natürlich (Naturkautschuk) als auch synthetisch (Erdöl) erzeugt werden. Die Herstellung dieser Matratzen ist aufwendig. Während die Kaltschaummatratze aus einem Block geschnitten wird, muss bei der Latexmatratze für jede Zone eine separate Form angefertigt werden. Dies wirkt sich auf den Preis aus, der bei Latexmatratzen in der Regel höher ist.

Naturlatex

Der Rohstoff für natürliches Latex wird aus dem tropischen Gummi- oder Kautschukbaum gewonnen. Die Latexmilch wird in speziellen Verfahren weiterverarbeitet. Die zwei häufigsten Herstellungsarten sind folgende:

Dunlop-Latex: Der Latexrohstoff wird mit Zusatzstoffen versetzt, aufgeschäumt und in Formen gegossen. Durch das Aufschäumen entstehen Luftbläschen, die eine offenporige Zellstruktur ermöglichen. Bei dieser Variante kommen Heizstäbe zum Einsatz, die in der Stahlform den Latex „backen“ und für die typischen Löcher im Stiftlatex sorgen. Zu guter Letzt wird der Latexkern aus der Form genommen, gewaschen, getrocknet, geprüft und ausgekühlt.

Talalay-Latex: Bei diesem Verfahren kommen zwei Vorstufen beim Vulkanisierungsvorgang hinzu: Das Gefrieren und Gelieren. Dies ist sehr energieaufwendig. Der Latexrohstoff wird dazu in die Metallformen gegossen und schockgefroren bei ca. -32 °C. Durch das Gefrieren entstehen Bläschen im Latex und das Material wird offenporig. Im Anschluss wird das Material mit Kohlendioxid geliert, um eine Vorfestigkeit zu erhalten. Danach wird wieder vulkanisiert, verfestigt und zuletzt gewaschen, getrocknet und geprüft.

Beide Herstellungsverfahren ermöglichen hochwertigen Naturlatex mit gleichbleibender Latexstruktur und -beschaffenheit. Das Dunlop Verfahren kommt dabei jedoch mit wesentlich weniger Energie aus als das Talalay-Verfahren.

Synthetisches Latex

Ähnlich in der Herstellung ist der synthetische Latex. Dieses wird petrochemisch erzeugt – also aus Erdöl.
Oft wird synthetischer Latex mit Naturlatex vermischt. Beide Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften: Synthetischer Latex ist ca. 10 % fester, Naturlatex hat dafür eine bessere Rückstellkraft.

Achten Sie beim Matratzenkauf darauf, dass Ihre Latexmatratze zumindest einen natürlichen Anteil hat.

Latexmatratzen: die Vorteile im Überblick

  • Passt sich an Sie an: Eine wahre Stärke der Latexmatratze ist ihre hohe Punktelastizität. Sie passt sich punktgenau an die individuelle Körperform an und ist somit für viele Schlafpositionen geeignet.
  • Ist Ihnen eine Stütze: Körperstellen, die mehr Halt benötigen profitieren durch die hervorragende Stützkraft von Latexmatratzen.
  • Entlastet Ihren Rücken: Durch die beiden vorherigen Eigenschaften genießen Menschen mit Rückenproblemen oder Gelenkschmerzen Latexmatratzen. Rücken und Gelenke werden entlastet, Verspannungen und Schmerzen können so in diesen Bereichen gelindert werden.
  • Ist nur für Sie da, nicht für Bakterien: Dank der besonders hygienischen Eigenschaften von Latexmatratzen sind sie ein Traum für Allergiker.
  • Bleibt Ihnen treu: Latexmatratzen sind besonders langlebig. Bei entsprechender Pflege können sie bis zu 10 Jahre beste Dienste leisten.
  • Spendet wohlige Wärme: Sie frieren in der Nacht schnell? Dann ist die Latexmatratze perfekt für Sie.

Die Nachteile der Latexmatratze

  • Nichts für kleine Budgets: Für eine qualitativ hochwertige Latexmatratze müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen.
  • Schwergewichte: Durch die hohe Materialdichte kann eine Matratze mit 90x200 cm Größe zwischen 15 und 20 kg wiegen.
  • Pflegeintensiv: Regelmäßiges und häufiges Wenden ist unverzichtbar.
  • Latexallergie möglich: Sind Sie auf Latex allergisch, ist diese Matratze keine Option.
  • Warmes Bettklima: für viele ein Traum, für hitzige Schläfer ein No-Go.

Die Nachteile überwiegen für Sie? In unserer Matratzen-Beratung finden Sie bestimmt die richtige Matratze für Ihre Vorlieben.

Qualitäts-Check: So erkennen Sie qualitativ hochwertige Latexmatratzen

  • Naturlatex-Anteil: Je höher der Anteil an Naturlatex im Kern, desto besser ist die Punktelastizität und Stützkraft für den Körper.
  • Raumgewicht: Ein hohes Raumgewicht hält die Matratze länger formstabil und elastisch.
  • Gute Belüftung: Damit Ihre Matratze die Feuchtigkeit ideal abtransportieren kann, benötigt sie Lufträume. Kleine Kanäle in der Matratze sorgen für die gute Belüftung.

Die perfekte Matratze für Ihre Bedürfnisse

Auf welcher Matratze Sie sich wohlfühlen, finden Sie letztendlich am besten heraus, indem Sie Probe liegen. Kommen Sie gerne in eine unserer Leiner Filialen und testen Sie unser großes Sortiment an Matratzen. Hier finden Sie Ihre nächste Leiner Filiale.

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